jugendaustausch

Jugendaustausch – Gemeinsame Friedensarbeit


In Zusammenarbeit mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. organisierte Heino Wiese vom 19. bis 26. Oktober 2016 im Rahmen des deutsch-russischen Jugendaustausches unter dem Motto „Versöhnung über den Gräbern – Arbeit für den Frieden“ eine Begegnung der Schüler aus der Region Hannover und dem russischen Gebiet Wologda. Die Schulgruppe aus Wologda besuchte einige Bildungseinrichtungen der Landeshauptstadt, die St. Ursula Schule, die Tellkampfschule und die Sophienschule. Im Rahmen der Besuche der sowjetischen Kriegsgräberstätten Maschsee-Nordufer und Oerbke erfuhren die Schüler über die Pflegepatenschaft und das Namensziegelprojekt „Wir schreiben Eure Namen“. Ziel solcher Projekte ist es, den deutschen und russischen Schülerinnen und Schülern Anstöße zu geben, über die Ursachen und Folgen von Konflikten sowie die Bedeutung des Friedens nachzudenken. Der Präsident der Region Hannover Hauke Jagau hat die Schulgruppe persönlich begrüßt und über die Wichtigkeit der interkulturellen Zusammenarbeit und des Jugendaustausches zwischen unseren Ländern gesprochen.

Die aus den gemeinsamen Aktivitäten entstandenen persönlichen Kontakte zwischen den Schülern aus Wologda und Hannover werden in Anbetracht des zentralen Schwerpunktes der Erinnerungskultur weiter gepflegt und zu einer Partnerschaft erweitert. Dank dem großen Interesse an dem Thema der gemeinsamen Kriegsvergangenheit und dem Engagement der zuständigen Lehrkräfte und der Schüler auf der deutschen sowie auf der russischen Seite werden im Rahmen des geplanten Austauschprojekts die ersten Teilnehmer aus Wologda schon im Jahr 2017 die Tellkampfschule besuchen können. Für März 2017 ist der Besuch der Lehrkräfte aus der Schule in Wologda in Hannover geplant, während ein schulischer Austausch ab dem Jahr 2018 starten soll.